Ostereier natürlich färben
Ostereier natürlich zu färben, bringt nicht nur Spaß, sondern auch ein bisschen Nachhaltigkeit in den Familienalltag.
Warum Ostereier natürlich färben?
Zu einem bewussten und achtsamen Lebensstil gehört für unsere Familie auch das Thema Nachhaltigkeit. Aber wie bei vielen Dingen im Leben ist aus meiner Sicht eine gesunde Balance wichtig. So sind wir mit Sicherheit weit entfernt von einem nachhaltigen Leben in Perfektion, versuchen aber, familien- und alltagstauglich nachhaltig zu leben.
Dafür braucht es keine großen Veränderungen, sondern einfach hier und da ein wenig auszuprobieren und zu experimentieren – was nebenbei gesagt den Kids auch ziemlich viel Spaß bringt. Und dafür eignet sich auch das nahende Osterfest. Denn jedes Jahr zur Osterzeit freuen sich unsere Kids darauf, Ostereier zu färben.
In den ersten Jahren benutzten wir dafür klassische Farben aus dem Supermarkt. Irgendwann wollten unsere fleißigen Helfer dann allerdings wissen, wie die Leute früher die Eier gefärbt haben. Nach kurzer Recherche fanden wir heraus, dass wir die Eier auch ganz natürlich färben können. Folgendes haben wir für dich bereits getestet.
Welche Farben eignen sich?
Mit natürlichen Pflanzenstoffen lassen sich Eier blau, grün, rot, lila oder gelb färben. Für einige Farben benötigst du allerdings frische Zutaten wie Rotkohl, Blaubeeren, Spinat oder Rote-Bete-Saft. Uns persönlich geht bei diesen Varianten aber der Gedanke der Nachhaltigkeit etwas verloren, da es sich dabei um Lebensmittel handelt, die wir als Farbe sozusagen „verschwenden“. Wir haben für euch das Färben von gelben Eiern getestet, einmal mit einem Gewürz und einmal mit Küchenabfall.
- Kurkuma: Das gelbe Gewürz haben wir immer im Haus und lieben den leicht herben Geschmack. Zum Färben der Eier gibst du drei Teelöffel in einen Topf mit Wasser und kochst das Ganze auf. Anschließend lässt du es für 30 Minuten stehen. Am Ende kochst du die weißen Eier in diesem Sud.
- Zwiebelschalen: Sammel die Tage vor dem Färben einfach ein paar Zwiebelschalen. Gemeinsam mit den Eiern packst du diese ins Wasser und kochst die Eier. Das Ergebnis ist ein zartes Orange.
Falls du dir Gedanken über den Geruch oder den Geschmack machst, keine Sorge. Die Eier schmecken und riechen keindeswegs nach Kurkuma oder Zwiebeln. Störende Stempel auf der Eierschale entfernst du übrigens vor dem Kochen ganz einfach mit einem Tuch und etwas Essig.




Schreibe eine Antwort