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5 alltagstaugliche Routinen für Familien

Logo mit einem orangen Streifen; in der Mitte ein weißer Kreis, darauf ein To-go-Kaffeebecher mit dem Text "Impuls to go".

5 alltagstaugliche Routinen für Familien – vom Babyalter bis zum Teenager

Routinen und Rituale sind super, um den Familienalltag zu strukturieren. Sie sind wie kleine Ruheinseln, wenn’s mal wieder hektisch ist.

Warum helfen Routinen und Rituale im Familienalltag?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns näher mit dem Ursprung von Routinen und Ritualen befassen. Viele denken, dieser Ursprung liege in der nahen Vergangenheit, aber dem ist nicht so. Ganz im Gegenteil: Routinen und Rituale gibt’s schon seit Menschengedenken und sie haben sich im Laufe der Jahre verändert. Sie sind mit den unterschiedlichen Zivilisationen und Lebensbedingungen gewachsen.

Seit Anbeginn der Menschheit bestimmten immer wiederkehrende Abläufe den Alltag der Leute. Zu Beginn prägten vor allem die Natur (Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Jahreszeiten etc.) diese Routinen und Rhythmen, später dann auch soziale Bedürfnisse und Interaktionen. 

Schnell erkannten unsere Vorfahren, dass Routinen haltgebende Bestandteile waren, zur damaligen Zeit auch das Überleben sicherten und dem Alltag eine gewisse Vorhersehbarkeit gaben. Und diese Erkenntnisse lassen sich spielend auf die heutige Zeit und das moderne Familienleben übertragen.

5 alltagstaugliche Routinen für Familien

Morgenzauber

Finde für den Morgen passende Rituale für deine Familie. Das können sein: sanftes Wecken mit Licht und/oder Musik, gemeinsames Frühstück, ein bestimmtes Lied gemeinsam hören, Schultasche checken, Brotdose vorbereiten,  Tagesplan besprechen, der gemeinsame Weg zur Kita/Schule etc

Pausentreff

Da der Mittag den Tag teilt, eignet er sich sehr gut, für Rituale und hilft den jüngsten Kids, ein Zeitverständnis aufzubauen. Passende Rituale zur Mittagszeit sind: 

  • gemeinsames Essen (wenn möglich), 
  • Mittagsschlaf (wenn nötig), 
  • Hausaufgabenzeit mit Pausen (später auch selbstständiges Lernen), 
  • Zeit zum Lesen und Kuscheln, 
  • Hörspielzeit, 
  • Zeit zum Toben und Draußensein, Hobbyzeit etc.
Sternchenzeit

Am Abend hilft es, Körper und Geist sanft auf die Schlafenszeit vorzubereiten. Je nach Alter der Kids und eurem Familienalltag sind folgende Rituale dankbar für diese Zeit: 

  • gemeinsames Abendessen, 
  • Badezeit,
  •  feste Abläufe am Abend, 
  • Vorlesezeit,
  •  noch einmal aufdrehen und dann zur Ruhe kommen, 
  • handyfreie Zeit,
  •  gemeinsamer Tagesabschluss mit einem Spiel oder einer Geschichte,
  • gemeinsame Entspannungsrituale wie Tagebuch schreiben, Reflexionsfragen zum Tag beantworten, ins Gespräch über den Tag kommen
Familienzeit

Hiermit ist vor allem die Zeit am Wochenende gemeint, an dem die meisten Familienmitglieder besonders viel Zeit und Ruhe haben. Diese gemeinsame Zeit könnt ihr mit verschiedenen Dingen füllen, ganz wie es zu eurer Familie passt: kreativ sein, Projekte gemeinsam umsetzen, in der Natur spazieren gehen, Abenteuer und Ausflüge gemeinsam erleben, die Woche reflektieren, Familie und Freunde besuchen.

Herzenszeit

Diese Zeit eignet sich vor allem ab dem Kindergartenalter bis zum Teenageralter. Nehmt euch bewusst Zeit, um ins Gespräch zu kommen. Über Sorgen, Ängste, Herausforderungen. Hinterfragt, welche Hilfe die Kids benötigen oder ob sie „nur“ ein offenes Ohr benötigen. Lasst auch schöne Momente gemeinsam Revue passieren. 

"Routinen brauchen Geduld, Regelmäßigkeit und Herzblut. Wenn du und deine Familie zwei Routinen habt, die ihr mit Herz verfolgt, ist das besser, als wenn ihr zehn Routinen habt, die nur mit halbem Herzen verfolgt werden."
Foto zeigt die Inhaberin der Seite
Gemeinsam wachsen: Praktische Impulse mit Herz
Britta

Was fördern Routinen im Familienalltag?

Routinen und Rituale sind kein Allheilmittel und nicht für jeden das Richtige. Vor allem sollen sie nicht einengen oder zu noch mehr Druck führen. Deshalb ist es immer sinnvoll, dass du Routinen wählst, die zu dir und deinem Familienalltag passen. Und selbstverständlich dürfen Routinen, die nicht mehr passen, auch wieder losgelassen werden.

Routinen fördern:

  • Sicherheitsgefühl bei Babys und Kleinkindern: Wie oben beschrieben, machen Routinen den Alltag vorhersehbar. Das ist vor allem für die jüngsten Familienmitglieder dankbar.

  • Gesunde Gewohnheiten: Manche Routinen helfen uns ganz nebenbei, gesunde Gewohnheiten in unserem Alltag zu integrieren (ausreichend Schlaf, genügend Bewegung, gesundes Essen etc.).

  • Stärkung der Gemeinschaft:  Viele Routinen bauen darauf auf, etwas gemeinsam zu tun. So schaffen sie Raum für echten Austausch und Emotionen und fördern die Beziehung und Bindung untereinander.

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