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Übergänge mit Kindern meistern

Logo mit einem orangen Streifen; in der Mitte ein weißer Kreis, darauf ein To-go-Kaffeebecher mit dem Text "Impuls to go".

Übergänge mit Kindern meistern

Ein Erlebnis endet, ein neues beginnt – ein Übergang. Häufig führen diese Situationen in Familien zu Spannungen und Frustration. Finde mit meinen Impulsen diese Spannungsfelder im Alltag.

Warum Übergänge zum Problem werden

Der Alltag von uns allen ist individuell und nicht immer gibt es ein Patentrezept. Bei Übergängen mit Kindern ist das nicht anders. Es gibt Kids, die von Natur aus kein Problem mit diesen Situationen haben, während andere besonders viel Verständnis zu dieser Zeit brauchen. 

Ein Bewusstsein hierfür zu entwickeln, ist bereits die halbe Miete. Die andere Hälfte ergänzt du dann mit deiner angemessenen Reaktion auf dein Kind und die Situation. Nutze gerne meine Impulse als Reflexionsvorlage und Vorschlag, wie du Übergänge mit deinen Kids zukünftig gestalten kannst.

4 Impulse für Übergänge mit Kids

  • Wahrnehmungsimpuls: Erwachsene nehmen Übergänge häufig nicht wahr und wundern sich, warum das Kind in ihren Augen „bockig“ oder wütend ist. Dabei vergessen wir aber, dass Kinder von Natur aus kooperieren wollen. Typische Übergänge im Alltag findest du in folgenden Situationen: 

  •  Aufwachen

  • Einschlafen

  • Abgabe in Kita oder Schule

  • Playdate Anfang oder Ende

  • Arztbesuch

     Reflexionsfrage: Wie oft hast du in einer der Situation ein bockiges Kind gesehen? Vielleicht steckte hinter dem Verhalten lediglich die Überforderung mit dem Übergang umzugehen?

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Gemeinsam wachsen: Praktische Impulse mit Herz
Britta
  • Zeitimpuls: Gefühlt haben wir alle zu wenig Zeit und starten schon morgens gestress in den Tag. Vielleicht ist auch dein Stresslevel immer mal wieder hoch. Das ist auf kurze Sicht nicht schlimm – und manchmal geht es einfach nicht anders. Wichtig ist aber, dass du dir bewusst machst: Unsere Kinder, besonders die Jüngeren, haben ein ganz anderes Zeitgefühl als wir Erwachsene.Wenn du in alltäglichen Übergangssituationen ständig unter Druck stehst, können folgende Dinge passieren:

    • Du gibst den Stress bewusst oder unbewusst an dein Kind weiter. Druck führt oft zu Gegendruck und erschwert die Zusammenarbeit.

    • Du bist selbst so im Zeitdruck gefangen, dass du kaum die Möglichkeit hast, aufmerksam und geduldig auf die Bedürfnisse deines Kindes einzugehen.

    Versuche, dir kleine Momente der Ruhe zu gönnen – auch wenn es schwerfällt. Denn gerade diese bewusste Achtsamkeit kann den Alltag für dich und dein Kind entspannter machen.

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Gemeinsam wachsen: Praktische Impulse mit Herz
Britta
  • Ladeimpuls: Elektrische Geräte, die leer sind, laden wir selbstverständlich auf. Und auch unser eigener Akku gerät in letzter Zeit immer mehr in den Fokus. Das ist wichtig und richtig, denn geht es uns gut, können wir uns auch gut um andere kümmern.
    Aber auch unsere Kids verfügen über diese Akkus. Ein Übergang lässt sich mit einem vollen Stand besser bewältigen, als mit einem leeren. Zur Akkuladung gehören Bestätigung, Aufmerksamkeit und Nähe.
    Du möchtest ein praktisches Beispiel zu diesem Impuls? Dann lasse gerne einen Kommentar da oder schreibe mir eine Mail. 
  • Planungsimpuls: Die meisten Kinder lieben Strukturen. Und auch der Wechsel von Übergängen fällt leichter, wenn die Kids wissen, was auf sie zukommt. Nehmen wir für diesen Impuls ein Beispiel. 
    Du weißt, dass ihr in 20 Minuten los müsst oder das Besuchskind in 20 Minuten abgeholt wird. Dann bereite diesen Übergang sanft vor, indem du in einem individuellen Zeitabstand daran erinnerst, dass diese 20 Minuten bald erreicht sind. 
    Mit älteren Kindern lassen sich Familienplaner und Tagesablaufplaner wunderbar gestalten und in den Alltag integrieren.

Jede Familie ist einzigartig und besonders auf ihre eigene Weise. Was in der einen Familie gut funktioniert, muss nicht zwangsläufig für alle passen – es gibt kein allgemeingültiges Rezept. Impulse sind keine starren Anleitungen, die automatisch zum Erfolg führen, wenn man jeden Punkt abarbeitet.
Vielmehr sind sie sanfte Anstöße, die uns dabei unterstützen können, unser eigenes Verhalten liebevoll zu reflektieren und mutig kleine Veränderungen für eine bessere Zukunft zu wagen. So wachsen wir Schritt für Schritt – in unserem eigenen Tempo und ganz nach unseren Bedürfnissen.

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