Wie oft Baby baden – so viel Pflege ist nötig
Weniger ist oft mehr – erfahre in diesem Artikel, wie oft du dein Baby baden solltest und wie du seine empfindliche Haut schonend pflegst.
Was brauche ich für das Babybad?
Normalerweise kommen wichtige Hinweise zum Schluss, bei mir kommt dieser Hinweis an den Anfang. Am Allerwichtigsten für ein Babybad sind Präsenz, Zeit und Geduld. Bade dein Baby also nicht, wenn du gerade selbst gestresst bist, und lasse es wirklich niemals alleine im Wasser, auch dann nicht, wenn es schon sitzen kann.
Bevor ich dir nun weiter unten verrate, wie oft dein Baby in die Wanne hüpfen darf oder sollte, klären wir erst ienmal die wichtigsten Accessoires fürs Babybad. Der wichtigste Gegenstand, neben einem geeigneten Gefäß natürlich, ist das Thermometer. Klingt im ersten Moment vielleicht seltsam, lässt sich aber leicht erklären.
Das Badewasser für deinen Sonnenschein sollte weder zu heiß noch zu kalt sein. Das Thermometer hilft dir vor und während des Bades. Die optimale Temperatur liegt bei 37 Grad – nicht kälter und auf keinen Fall mehr als 38 Grad. Ggf. ist es auch sinnvoll, den Raum, in dem das Baden und Wickeln stattfindet, für das Badeerlebnis vorzuheizen. Außerdem sind folgende Dinge noch nützlich:
- Handtuch
- ggf. schnell einziehende Lotion (hier kommen wir gleich noch mal drauf zurück)
- bei Bedarf Mandelöl als Badezusatz
- weicher Waschlappen oder weiches Tuch
- frische Pampers und Kleidung
Ab wann und wie oft Baby baden?
Die meisten Hebammen empfehlen, mit dem ersten Bad zu warten, bis der Nabel vollständig verheilt und abgefallen ist. Halte bei Fragen hierzu Rücksprache mit deiner Hebamme, Doula oder Kinderarztpraxis. Auch wenn du noch unsicher bist, wie du dein Baby am besten hältst, findest du an den genannten Stellen kompetente Ansprechpartner*innen, die dir gerne weiterhelfen.
Sobald dein Baby baden darf, reichen ein bis zwei Bäder pro Woche aus. Für den Anfang genügen 5 Minuten Badezeit für die empfindliche Babyhaut. In dieser Zeit darf dein Sonnenschein im warmen Wasser entspannen und du reinigst sanft (tupfen statt reiben) die empfindliche Babyhaut. Erzähle deinem Baby mit ruhiger Stimme, was du tust, und entwickle durch Geborgenheit, Sprache und Achtsamkeit euer erstes Ritual.
Wenn du deinem Baby mit leiser und ruhiger Stimme erklärst, was du gerade tust, föderst du ganz nebenbei sein Wohlbefinden und baust eine achtsame Beziehung zu ihm auf. Erkläre jeden noch so kleinen Schritt, vor allem wenn er mit deinem Sonennschein zu tun hat.
Ein Badezusatz ist nicht zwingend notwendig, vor allem keiner mit Duft- oder Farbstoffen. In der ersten Zeit genügt einfaches Wasser, dem du eventuell ein bis zwei Tropfen Öl hinzufügst.
Babyhaut nach dem Baden pflegen
Damit dein Sonnenschein nach dem Baden nicht auskühlt, wickelst du es optimalerweise in ein vorgewärmtes Handtuch. Nach einer kurzen Anpassungszeit kannst du mit dem Abtrocknen beginnen. Achte darauf, dass du die Haut trocken tupfst und nicht reibst. Schenke dabei Hautfalten besondere Aufmerksamkeit, damit die Haut dort nicht feucht bleibt und zu Problemen führt.
Eine spezielle Pflege ist normalerweise nicht nötig. Möchtest du das Baderitual mit einer leichten Babymassage beenden, nutze hierzu ein passendes Öl, das weder Duft- noch Farbstoffe besitzt. Ganz wichtig : Lasse die Hände dabei außen vor, da diese unzählige Male am Tag in den Mund wandern.
Es gibt aber auch Babys, denen ein Bad nicht gefällt, und das ist in Ordnung. Mögliche Ursachen und was du dann tun kannst, schauen wir uns im nächsten Artikel an.




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