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5 Minuten für dich: Achtsamkeitsübungen für gestresste Eltern

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5 Minuten für dich: Achtsamkeitsübungen für gestresste Eltern

Achtsamkeit ist mehr als ein Trend. Besonders für Eltern ist Achtsamkeit ein dankbares Mittel für mehr Ruhe, Miteinander und Verbundenheit im Alltag. Meine 4 Impulse integrieren sich kinderleicht in deinen Alltag.

Warum ist Achtsamkeit für Eltern wichtig?

Achtsamkeit im Alltag ist nicht nur für Eltern, sondern auch für alle anderen Menschen wichtig. Wer sich einmal näher mit dem Thema beschäftigt und sich  darauf einlässt, spürt schnell, dass Achtsamkeit für mehr Leichtigkeit und weniger Stress im Alltag sorgt. Dabei ist mir wichtig, eine Sache zu erwähnen – Achtsamkeit ist kein Allheilmittel. Auch in einem achtsamen Alltag kommt es zu Stress, Streit, Überforderung oder einfach mal zu blöden Situationen. 

Für mich ist Achtsamkeit der berühmte Glitzer, den wir drüberstreuen können, damit es zumindest ein bisschen einfacher wird. Darüber hinaus bietet das Thema Achtsamkeit für Eltern aber auch noch folgende Vorteile.

4 Gründe warum Eltern von Achtsamkeit profitieren

  1. Bindungsstärkend: Gerade in den ersten Lebensmonaten sind unsere Kinder auf die Co-Regulation angewiesen. Die gelingt uns am besten mit einem ruhigen Nervensystem, das wir mitunter durch einen achtsamen Umgang erreichen.
  2. Beruhigend: Wer in stressigen Situationen erst einmal inne hält und durchatmet, reduziert seine Stresshormone und steigt nicht in eine Wutspirale ein.
  3. Vorbild: Unsere Kinder leben durch Nachahmung. Was wir ihnen vormachen und von Beginn an beibringen, trägt sie durch ihr Leben. So gehört Achtsamkeit für Kids von Anfang an dazu.
  4. Selbstfürsorge: Wer achtsam auf seine Bedürfnisse und Grenzen achtet, ist nicht nur ein gutes Vorbild, sondern kümmert sich auch gut um sich selbst. Fühlen wir Eltern uns wohl, fällt es uns leichter, mit starken Emotionen bei unseren Kids umzugehen.

Achtsamkeit als Eltern – 4 alltagstaugliche Tipps und Übungen

Für mich muss es nicht das Yoga-Wochenende oder das Achtsamkeitscamp sein. Dankbarer finde ich kleine Übungen, die wir ganz unkompliziert und nebenbei in unseren Alltag integrieren können. Dadurch starten wir nicht nur leichter ins Thema Achtsamkeit, sondern bleiben auch motivierter am Ball.

#1 Warteinsel

Diese Übung kannst du alleine, aber auch gemeinsam mit deinem Kind machen. Ziel ist es, die Wartezeit, an der Ampel, dem Bus etc. sinnvoll zu nutzen und nicht als verlorene Zeit zu sehen. Spüre dafür beim Warten bewusst den Kontakt zwischen deinen Füßen und dem Boden. Beobachte nun etwas (einen Baum, die Autos, Wolken am Himmel). Machst du diese Übung mit deinem Kind gemeinsam, tauscht euch kurz aus.

#2 Herzenszeit

Setze dich gemeinsam mit deinem Kind bewusst zwei Minuten hin. Diese Übung klappt auch schon mit den Allerjüngsten. Legt gegenseitig oder nur dem Baby/Kind die Hand auf den Bauch und atmet zwei Minuten bewusst ein und aus. 

#3 Schneckentempo

Erledige heute einmal mindestens eine Aufgabe im Schneckentempo. Ob Füttern, Wickeln, Baden, Spülmaschine ausräumen, Staubsaugen, Betten beziehen usw. – Eine Aufgabe wird heute doppelt so langsam erledigt und man spürt einmal, wie sich das anfühlt, ohne Hektik etwas zu erledigen.

#4 Dankbarkeitstagebuch

An diesem Ritual kommt niemand vorbei, der sich mit Achtsamkeit beschäftigt. Und tatsächlich ist das Anlegen und Schreiben relativ simpel. Gönne dir ein hübsches Buch (leer oder mit Vordrucken) und einen schönen Stift. Und dann notiere am Abend drei Dinge, für die du dankbar bist. Je nach Alter deines Kindes könnt ihr ein solches Buch auch gemeinsam anlegen. 

Ein Dankbarkeitstagebuch ist auch mit dem Partner/ der Partnerin ein schönes Ritual für mehr Paarverbundenheit.
Foto zeigt die Inhaberin der Seite
Famanders: Praktische Impulse mit Herz
Britta

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