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Nach dem Schulstart: Wie Familien und Kinder den Wechsel vom Sommer in den Schulalltag achtsam meistern

Eine Sonne in einem Kreis. Beides liegt auf einem langen Banner. Großzügig gelb, orange und rosa koloriert, fröhlich und freundlich gestaltet.

Nach dem Schulstart: Wie Familien und Kinder den Wechsel vom Sommer in den Schulalltag achtsam meistern

Der Schulalltag darf auch achtsam und verbindend statt stressig und aufreibend sein. Lass uns gemeinsam schauen, wie wir etwas ändern können.

Achtsamer Schulalltag: Überforderung bei Eltern und Kindern erkennen

In manchen Bundesländern ist gerade Halbzeit zwischen Sommer- und Herbstferien und während dein Kind zu Beginn vielleicht noch gerne in den Schultag gestartet ist, sieht es vielleicht jetzt schon ganz anders aus. Ob morgens beim Anziehen und Fertigmachen oder nachmittags beim Hausaufgabenmachen, du spürst deutlich: Schule bestimmt euren Alltag.

An dieser Tatsache können wir nichts ändern und gewissermaßen gehören Schule und Arbeit nun mal auch zu unserem Alltag. Aber wir können ändern, ob die Schule unsere Familienfreizeit belastet oder nicht. Dafür müssen wir uns erstmal bewusst machen, ob wir oder unser Kind überfordert sind. Folgende Merkmale können auf eine Überforderung bei Eltern und/oder Kindern hinweisen.

  • gelegentlich Kopfschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Unruhe
  • leichte Reizbarkeit
  • Konzentrationsprobleme

Rituale für einen achtsamen Schulalltag

Achtsame Präsenz: Mehr als nur „Wie war es?“

Viele Eltern fragen nach der Schule als Erstes: „Na, wie war es?“ Das allseits bekannte „gut“ führt oft zu Frustration aufseiten der Eltern. An dieser Stelle kommt von mir häufig der Tipp, konkretere und kindgerechtere Fragen zu stellen. Manchen Kids ist diese Fragerei nach der Schule aber einfach zu viel.

In Dänemark gibt es hierfür eine einfache Lösung: Nærvær. Übersetzt bedeutet das Wort Präsenz und für unseren achtsamen Schulalltag bedeutet es nichts anderes als einfach da sein. Kein Fragen, kein Fördern, nur da sein und einen Tee gemeinsam trinken oder das Kind beim Spielen beobachten. 

Freies Spiel: Auch Hobbys sind keine Freizeit

Freies Spiel ist für Kinder und ihre Entwicklung sehr wichtig. Ganz oft bemängeln Kinder auch genau diesen Punkt: dass ihnen Zeit fehlt. Und auch wenn das für viele vielleicht überraschend kommt: Auch Hobbys sind keine Freizeit. Denn auch da erbringen die Kinder Leistung, unabhängig davon, ob sie bewertet wird oder nicht. Die freie Zeit kann übrigens nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Nichtstun genutzt werden. Eine Sache, die für uns total schwierig ist, in Dänemark aber völlig normal und wertvoll.

Plane also, wenn möglich, für dein Kind nach der Schule einen Zeitpuffer ein, in dem es selber bestimmen darf, was ihm gerade guttut und was es machen möchte. Danach geht’s an die Hausaufgaben oder zum Hobby.

Tagesabschluss: Kleine Dinge, große Wirkung

Eine der schönsten Rituale ist der gemeinsame Tagesabschluss. Ob gemeinsames Essen, ein Spiel, eine Geschichte, ein Gespräch über Dinge, wofür man an diesem Tag dankbar ist, oder die 10 Minuten, sich ans Bett setzen und deinem Kind ins Ohr flüstern, dass es gesehen und geliebt wird. Oft sind es die kleinen Dinge, die einen stressigen Tag rund machen.

Meine Achtsame5 für dich:
Lass die Fragen heute weg. Setze dich mit deinem Kind und einem Getränk fünf Minuten hin und beobachtet die Natur oder eine Kerze. Kommt gemeinsam an, statt direkt weiterzulaufen.
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Famanders: Praktische Impulse mit Herz
Britta

Ein kleiner Hinweis zum Schluss
Die hier vorgestellten Konzepte sind Inspirationen und sollen dich zum Ausprobieren einladen. Sie ersetzen keine professionelle Beratung. Wenn du oder dein Kind Unterstützung braucht, wende dich bitte an Fachpersonen.

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